Willkommen im Naturschutzzentrum Arche Noah

Lange Jahre haben wir geschaufelt, gemalt, gepflanzt, kurzum gearbeitet – aber vor allem ganz fest geglaubt. Und zwar an unser großes Ziel, unsere Jugend näher an unsere heimische Natur zu führen.

Wir laden alle ein, sich selbst ein Bild zu machen von den neu entstandenen Möglichkeiten, seinen Blickwinkel neu auszurichten, seine Ansichten zu überdenken und die Natur in Ihrer ganzen Pracht zu bewundern.

Auf dieser Seite erhalten Sie umfassende Informationen zu allen möglichen Themen rund um die Arche Noah! Viel Spaß dabei!


News

Aktionstage im Rahmen des Welternährungstages 2017

 

Am 16. Oktober 2017, dem Welternährungstag, soll daran erinnert werden, dass noch immer eine unfassbare Anzahl Menschen Hunger leiden muss. Rund 800 Millionen Menschen sind nicht ausreichend mit Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser versorgt.
Auch das Land NRW beteiligt sich, auf diese Problematik aufmerksam zu machen. Zwischen dem 16. und 26. Oktober finden in diesem Kontext erstmalig Treffpunkte Bildung für nachhaltige Entwicklung statt. Dort informieren die Regionalzentren des BNE Landesnetzwerkes NRW und entwicklungspolitische Bildungsakteurinnen & -akteure an mehreren Aktionstagen über alles im Zusammenhang mit der heutigen Welternährungssituation.
Ein Treffpunkt BNE ist ein Ort für alle, die Neues lernen, sich austauschen, gleichgesinnte Menschen treffen und mitgestalten wollen. Durch ihre aktive Teilnahme engagieren sie sich für eine zukunftsfähige und nachhaltige Gesellschaft.

Auf Wanderschaft mit Stör, Lachs und Co

Nur wo das Wasser sauber ist, fühlen sich die Fische wohl und kehren nach ihrer Wanderschaft immer wieder zu den Laichplätzen zurück.

An der Lebensweise bedrohter Fischarten lassen sich Themen wie Artenschutz, Gewässerverschmutzung und die Verbindung von Fluss und Meer anschaulich vermitteln. Das geschieht aktuell in einer Wanderausstellung im Regionalzentrum Arche Noah.
Anlässlich des Welternährungstages am Montag, 16. Oktober, macht die Ausstellung „Wanderfisch“ einmal zum Meer und zurück: Auf Wanderschaft mit Stör, Lachs und Co.“ in Menden Station.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Leibnitz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei haben die Schau konzipiert. Darin geht es um die Rückkehr der Wanderfische in die heimischen Gewässer. Der letzte Lachs wurde1886 in der Hönne gefangen. In einem Aufzuchtprogramm wurden 2002, 17.000 Lachse in die Hönne gesetzt und seitdem tauchen sie hin und wieder hier auf.
Einen Baby-Lachs können die Ausstellungsbesucher im Aquarium beobachten. Er ist etwa ein halbes Jahr alt. Mit etwa einem Jahr gehen die jungen Lachse auf Wanderschaft bis zum Meer.

Ein Prachtkerl ist auch schon der Stör im nächsten Aquarium. Der wird mal drei Meter lang und ihm wird es
besser gehen als seinen Artgenossen der zurückliegenden Jahre. Störe gehörten einst zum festen Inventar europäischer Gewässer. Doch Wehre, Verschmutzung und Gewässerausbau versperrten den Tieren den Weg zu den Laichgründen. Die nicht nachhaltige Fischerei trug ebenfalls zum Einbruch der Bestände gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein. Nachhaltige Fischerei Fischerei, intakte Ökosysteme, Fisch als Lebensmittel und Schutzmaßnahmen sind Themen, die in der Ausstellung ausführlich behandelt werden. Außerdem lernen die Besucherinnen und Besucher, warum die Fische überhaupt auf Wanderung gehen und wie gefährlich das für die Fische ist.

Öffnungszeiten
Die Ausstellung ist ab dem 13. bis zum 25.10.2017 von 8.00 bis 14.00 Uhr für Schulen geöffnet von 14.00 bis 16.00 Uhr für die Allgemeinheit.

Am Montag, 16. Oktober, findet ein Aktionstag „Wie kommt der Fisch auf unseren Teller?“ für Schulen statt.

BNE – Modul „Die Erde am Limit“

 

Großen Anklang fand der Workshop der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW im Naturschutzzentrum Arche Noah.

Unter dem Titel „Die Erde am Limit“ stand das BNE-Modul. Die Erde ist am Limit – wir sind alle gefragt, uns damit zu befassen, welche Veränderungen auf unserem Planeten stattfinden, was die Ursachen sind und wie wir damit umgehen können. Alles, was wir hier und heute tun, hat Auswirkungen für Menschen in anderen Weltregionen und für die kommenden Generationen. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist ein Bildungskonzept, das darauf abzielt, soziale, wirtschaftliche und umweltrelevante Faktoren vernetzt und global zu betrachten.

In diesem Modul wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie im Rahmen die Kampagne die Themenvielfalt der BNE und die Verknüpfung der verschiedenen Aspekte differenziert nach Schulformen für die eigene Themenumsetzung genutzt werden können. Auch sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, über die Auseinandersetzung mit Aspekten der BNE kompetenzorientiert mit Schülerinnen und Schülern zu arbeiten.

Als Einstieg wurde den 27 Teilnehmern das 1 x 1 der nachhaltigen Entwicklung vermittelt. Dabei gab es verschiedene Impulse, wie die Grundlagen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, Gedankenspiele zu BNE und vom Wissen zur aktiven und nachhaltigen Gestaltung. So wie die Kunst vernetzt zu denken.

Nach einer Mittagspause fanden vier verschiedene Workshops statt. Hierbei ging es vor allem um Nachhaltigkeit.

    • Workshop für Kitas, Grund- und Förderschulen
      Anhand der Wildbiene wurde der ökologische Prozess aufgezeigt. Somit konnte man erkennen, wie diese voneinander abhängen und sich gegenseitig beeinflussen.
    • Workshop für die Sekundarstufe I
      Bei einem virtuellen konsumkritischen Stadtrundgang wurde aufgezeigt, wie BNE handlungsorientiert in der Sekundarstufe I umgesetzt werden kann.
    • Workshop für die Sekundarstufe II
      Hier ging es um schulische Einzelprojekte aus dem globalen Lernen, wie dies ein Schulprofil werden kann.
    • Workshop vom Projekt zur Struktur
      Wie gelingt Bildung für nachhaltige Entwicklung langfristig in der Schule. Unter diesem Gesichtspunkt fand der letzte Workshop statt.

Das BNE-Modul wurde im Rahmen der Kampagne „Schule der Zukunft“ angeboten und durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Das Resümee der Veranstaltung verlief sehr positiv und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass jeder Verantwortung übernehmen sollte und damit die Zukunft gestalten könne.


Mehr nachhaltige Bildung für den Märkischen Kreis

Arche Noah Menden nimmt als Regionalzentrum am Förderprogramm für Umweltbildungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen teil.

Die Arche Noah aus Menden gehört nun auch zum landesweiten Verbund regional bedeutsamer Einrichtungen der Umweltbildung. Das im vergangenen Jahr neu ins Leben gerufene Landesnetzwerk außerschulischer Lernorte der Umweltbildung vernetzt Einrichtungen miteinander, die ihre Arbeit im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gestalten. Es geht dabei darum, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und mit Blick auf Mensch und Umwelt verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

"Die große Bereitschaft, im BNE-Landesnetzwerk mitzuarbeiten, zeigt, wie wichtig eine verlässliche Finanzierung der Arbeit der Umweltbildungseinrichtungen ist. Mit Hilfe der Landesmittel können sie ihre bestehenden Angebote weiterentwickeln und sich inhaltlich breiter aufstellen", sagte Umweltminister Johannes Remmel in einem Gruß zur Übergabe des Förderbescheides. "Mit der Erweiterung des Landesnetzwerks setzen wir den Weg konsequent fort, in der außerschulischen Umweltbildungslandschaft Nordrhein-Westfalens stabile Strukturen und planbare Angebote zu schaffen."

Zum Hintergrund
Die Zusammenarbeit im Netzwerk wird über die BNE-Agentur NRW als Fach- und Koordinierungsstelle gesteuert; sie ist in der Natur- und Umweltschutzakademie (NUA) NRW in Recklinghausen angesiedelt.

Das Förderprogramm ist Teil der Umsetzung der „Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung – Zukunft Lernen NRW (2016-2020)“, die das Kabinett im Januar 2016 verabschiedet hat. Die Strategie verfolgt das Ziel, gerade auch die Förderstrukturen des Landes zugunsten der Angebote einer BNE zu verbessern. Dies gilt auch für den Bereich der außerschulischen Umweltbildung, der einen bedeutenden Teil der vielfältigen und dynamischen Bildungslandschaft in NRW ausmacht. Die Umweltbildungseinrichtungen ermöglichen erfahrungs- und handlungsorientiertes Lernen im Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Sie sind wichtige Partner für Schulen und Kindertageseinrichtungen, aber auch für Hochschulen sowie andere Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen. Mit zielgruppenorientierten Angeboten ergänzen sie Lernprozesse entlang der gesamten Bildungskette.

gefördert durch:


NRW-Stiftung überreicht Förderzusage für Schülerprojekt "Schulen ans Gewässer"

Einen Zuschuss in Höhe von 26.000 Euro stellt die Nordrhein-Westfalen-Stiftung dem Förderverein Wasser und Naturschutz Arche Noah e.V. für das Projekt „Schulen ans Gewässer“ zur Verfügung. Die schriftliche Zusage überreichte jetzt Eckhard Uhlenberg, Mitglied im Vorstand der NRW-Stiftung, bei einem Besuch in Menden persönlich an den Vereinsvorsitzenden Ulrich Hering.

Das neue Schülerprojekt der Arche Noah möchte Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit geben, Gewässer unmittelbar und mit allen Sinnen zu erleben. So sollen sie Flüsse, Bäche und Teiche der Region kennen lernen, ihren Zustand, den Lebensraum und seine Bewohner erforschen und bewerten. Bei dem Projekt arbeitet die Arche Noah mit verschiedenen Schulen, Kooperationspartnern und der Stadt zusammen.

In den vergangenen Jahren hat die NRW-Stiftung die Errichtung und Ausstattung der Arche Noah unterstützt. Die Fachkompetenz und das hohe Engagement haben uns auch diesmal wieder überzeugt, so Uhlenberg bei seinem Besuch in Menden.

Sie freuen sich über die Förderzusage der NRW-Stiftung und strahlen mit der Sonne um die Wette, (v.l.): Bürgermeister Martin Wächter, Eckhard Uhlenberg (NRW-Stiftung) und Gerda und Ulrich Hering vom Förderverein Wasser und Naturschutz Arche Noah e.V.. Foto: Werner Stapelfeldt / NRW-Stiftung.


Vielen Dank

Die Deutsche Postcode Lotterie unterstützt den außerschulischen Lernort Arche Noah mit 9.000,00 € für das Projekt Aquaponic.

Mehrere gemeinnützige Einrichtungen wurden bereits im Vorfeld von der Postcode Lotterie für verschiedene Projekte unterstützt.

Wir bedanken uns dafür recht herzlich!


„Kompost erleben“

Dieses Projekt hat das Ziel, den faszinierenden Umwandlungsprozess von den organischen Abfällen zur angenehm riechenden Komposterde sichtbar zu machen und auf spielerische Weise zum Kompostieren anzuregen. Als konkretes Ergebnis wäre es schön, vermehrt gut gepflegte Kompostplätze an den Schulen einzurichten.

Hier können Sie mehr lesen

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Presseartikel zur Eröffnung des Biomeilers

Presseartikel des Hellweger Anzeiger vom 28. Mai 2016

Interessanter Besuch in der Arche

Im Rahmen der monatlichen Teamsitzung am 10.05. hat das gesamte Team des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge das Naturschutzzentrum Arche Noah in Menden besichtigt.

Den gesamten Bericht finden Sie unter http://www.naturparkmagazin.de/sauerland-rothaargebirge/besuch-der-arche-noah/

Gutes Beispiel "Aquaponic"

Unser Aquaponic-Projekt wurde auf der Webseite der Südewestfalenagentur als "Gutes Beispiel" präsentiert: http://dorf-ist-energieklug.de/index.php?id=378

KlimaExpo.NRW würdigt die Arche Noah

Im sauerländischen Menden präsentiert sich nun ein Ökosystem der besonderen Art: Der Förderverein Wasser und Naturschutz Arche Noah hat einen geschlossenen Wasser- und Nährstoffkreislauf entwickelt, bei dem Fische und Pflanzen sich gegenseitig am Leben erhalten. Die Aquaponic-Anlage ist nun qualifiziertes Projekt der KlimaExpo.NRW und Umweltbildungsort für Schülerinnen und Schüler.  
Eine neue Erlebniswelt im sauerländischen Menden zeigt Schülerinnen und Schülern, wie man die Fischzucht ressourcensparend mit Nutzpflanzen verbinden kann. Die „Aquaponic“-Anlage im Naturschutzzentrum Arche Noah ist ein geschlossener Wasser- und Nährstoffkreislauf, bei dem Fische und Pflanzen in Symbiose miteinander leben. Heute Mittag eröffnete Ulrich Hering, 1. Vorsitzender des Fördervereins Wasser und Naturschutz Arche Noah, die Anlage für die Öffentlichkeit – und erhielt für das Projekt die Urkunde der KlimaExpo.NRW.
„Die Weltmeere sind überfischt, die Schülerinnen und Schüler wissen das und sind besorgt. Mit unserer Aquaponic-Anlage können wir anschaulich zeigen, dass bei der Fischzucht keine Ressourcen zusätzlich angezapft und verbraucht werden müssen“, erklärt Ulrich Hering. „Wir freuen uns, dass die Stiftung Umwelt und Entwicklung dieses Projekt möglich gemacht hat. Und besonders freuen wir uns auch über die Anerkennung und Würdigung durch die KlimaExpo.NRW.“

Aquaponic-Anlage leistet wichtigen Beitrag in der Umweltbildung

Die KlimaExpo.NRW zeigt bis zum Jahr 2022 1.000 „Schritte in die Zukunft“ auf, die besonders gut sichtbar machen, wie die Menschen in Nordrhein-Westfalen die Zukunft klimafreundlich und fortschrittlich gestalten. Bei der Mendener Aquaponic-Anlage steht die Bildungswirkung im Vordergrund: Hier in Menden ist ein weiterer wertvoller Lernort entstanden, der Schülerinnen und Schüler für umweltbewusstes Handeln sensibilisiert“, erläutert Dr. Michael Walther von der KlimaExpo.NRW, der das Projekt bewertet hat. „Die Anlage veranschaulicht der jüngeren Generation, wie Fischzucht nachhaltig gestaltet werden kann. Ein ganz wichtiger Beitrag, schließlich können wir nur mit Umweltbildungsmaßnahmen dafür sorgen, dass die kommenden Generationen unseren Weg weitergehen.“
Die Aquaponic-Anlage zeigt vereinfacht ausgedrückt das Geben und Nehmen des Ökosystems: Die Fische geben den Pflanzen was sie brauchen (Nährstoffe durch Kot usw.) und die Pflanzen revanchieren sich (sie reinigen das Wasser für die Fische). Nutznießer dieser Kombination sind wir Menschen, die auf diese Weise biologische und umweltfreundlich Nahrungsmittel produzieren können. Und natürlich die Schülerinnen und Schüler, denen die Anlage anschaulich umwelt- und naturbewusstes Handeln vor Augen führt.

Eine Buchung für Schulen ist nach Terminabsprache möglich. Auch für andere Gruppen werden Angebote bereit stehen.


Erlebniswelt Aquaponic

Gute Beispiele für eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion gibt es viele.

Unser Projekt soll Schülerinnen und Schülern an unserem Lernort zeigen, wie man eine Fischzucht mit Nutzpflanzen Ressource sparend verbindet.

Das Modell Aquaponic ist ein geschlossener Wasser- und Nährstoffkreislauf. Vereinfacht ausgedrückt, Fische geben das was Pflanzen brauchen (Nährstoffe durch Kot usw.) und Pflanzen geben das was Fische brauchen (gereinigtes Wasser). Nutznießer dieser Kombination ist eine biologische und umweltfreundliche Nahrungsmittelproduktion. Hier lernen Schülerinnen und Schüler umwelt- und naturbewusstes Handeln durch den Unterricht vor Ort.

Dieses Projekt ist nur durch die Förderung der Stiftung Umwelt und Entwicklung möglich. 

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Wildbienen machen Schule

Bino die Wildbiene will alle mit in die Welt der Wildbienen und Wespen nehmen.
Ihr könnt sie und ihre Verwandten in der Wiese, am Wildbienenhotel oder im Infostand kennenlernen.  Verschiedene Programme für alle Altersklassen stehen mit viel Information, Spiel, Bauen und Basteln zum Wildbienenschutz zur Verfügung.

Die ersten zehn gebuchten Programme zur Wildbiene erhalten einen Nistblock für Mauerbienen.

Kommt doch auf meine Internetseite unter www.arche-binometer.de und erhaltet mehr Info auch über mein Binometer.


Jahresprogramm 2015

Unser neues Jahresprogramm für 2015 finden Sie hier. Einen Flyer als PDF Datei zum Thema AzubiTag finden Sie hier.


Brailleschrift in der Arche

Der außerschulische Lernort Arche Noah ist ein Lernort, in dem Fantasie und Kreativität bei der Schaffung von Erlebnis- und Bildungsangeboten wichtig sind.

Hier werden alle Sinne angesprochen, was nicht nur für Besucher/innen mit verschiedenen Einschränkungen, sondern auch für Kinder mit und ohne Einschränkungen besonders attraktiv ist.

Verschiedene Stationen informieren über unterschiedliche Lebensräume, wie Streuobstwiese, Insektenhotel, Imkerei, Lebensraum Tümpel und Fließgewässer. Diese Stationen haben wir für sehbehinderte Menschen erlebbar gemacht, indem die vorhandenen Inhalte der Tafeln, die bereits mit leichter Sprache, wenig Text und vielen Bildern ausgestattet sind, zusätzlich mit Brailleschrift ausgestattet haben. Tast- und Geruchsbeispiele sowie Geräusche sind bei verschiedenen Arten von Beeinträchtigung sehr wichtig. Dafür haben wir verschiedene taktile Gegenstände angeschafft. Denn diese sind gerade für sehbehinderte Menschen in der Erlebnispädagogik wichtig. So können Menschen, die nicht sehen können, eine mentale Behinderung oder Einschränkungen in ihrer Bewegungsmöglichkeit haben, sich den verschiedenen Formen der unterstützenden Kommunikation bedienen.

Dies alles wurde möglich, in dem die NRW-Stiftung Tafeln mit Brailleschrift und verschiedene taktile Gegenstände gefördert hat.

Der neue Pfad ist ab sofort für sehbehinderte Menschen erlebbar. Sprechen Sie mit uns über einen geeigneten Termin.


Projekt Wasser und Ich

Eine Resonanz die von uns nicht erwartet wurde hat sich im Projekt Wasser und Ich ergeben, worüber wir uns besonders freuen.

Gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung konnten wir bis zum 17. Oktober 2014 88 Gruppen mit 1.647 Besuchern begrüßen.

Damit zeigt sich, wie die Kurse zum Thema Wasser bei den Schulen auf Interesse stoßen. Ob Wasserkreislauf, Wasser oder Klimawandel, Artenvielfalt im und am Wasser oder Wasser als kreatives Medium, alles wurde mit Begeisterung angenommen.


Projekt: Kinder-Gärten

Das Projekt "Kinder - Gärten" - richtet sich an Kinder und jüngere Jungendliche im Alter von 5 bis 12 Jahren.
Ziel des Projektes ist ökologische Bewusstseinsbildung, Förderung der Persönlichkeitsentwicklung mit beeinträchtigten und nicht beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen im Naturerlebnisraum.
Den Kindern sollen sinnliche Erfahrungen durch den Umgang mit Pflanzen vermittelt werden (sehen, riechen, schmecken, fühlen). Die Neugierde auf die Natur soll geweckt und biologische Zusammenhänge erforscht werden. Neben dem gemeinschaftlichen Erleben, die Ergebnisse des eigenen Handelns beobachten zu können, sollen die Kinder Kenntnisse über Anbau und Verwendung von Nahrungspflanzen erwerben.
Hier steht den Kindern eine Brachfläche zur Verfügung, die von ihnen selbst geplant, entwickelt und gestaltet werden sollen, zu "Kinder - Gärten".
Die "Kinder - Gärten" werden Treffpunkt, Forschungsobjekt, Rückzugsgebiet und Gelegenheiten zu Spaß und Spiel in der Natur.


Sie sind schon aufgewacht!

Arche wieder ausgezeichnet!

Das Naturschutzzentrum Arche Noah wurde am 22.03.2014 mit dem Projekt „Wasser bildet“  im Rahmen der Südwestfalen Regionale 2013 von Minister Remmel ausgezeichnet.

Dabei geht es um den beispielhaften, nachhaltigen und innovativen Umgang mit den Fließgewässern in der Region. Der Ursprung des Wassers, der Lauf des Wassers, die Geschöpfe des Wassers, die Orte am Wasser, die Kraft des Wassers, die Freuden des Wassers, auf den Spuren des Wassers, die Kunst des Wassers: In diesen Themenfeldern wurden gute Beispiele gefunden.

Die Aktion „59 plus x Wasserorte an Flüssen und Bächen in Südwestfalen“ ist Teil der Wasser-Kompetenz-Strategie im Rahmen der Südwestfalen Regionale 2013. Sie wurde gefördert vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen unter:
http://regionale.suedwestfalen.com/die-regionale/59-plus-x-wasserorte.html

Bildnachweis: "Südwestfalen Agentur"


Projekt: Wasser und ICH

Nach langen Vorbereitungen und aufbauend auf die Erfahrungen der letzten Jahre, startet zum 1. April 2014 unser Projekt „Wasser und ICH“ in Zusammenarbeit mit der Stiftung Umwelt und Entwicklung.

Es gibt eine Vielzahl von Projekten und Bildungsvorhaben, die sich mit dem Themenfeld Wasser beschäftigen. Jedoch in den wenigsten spielt eine Teilhabe von Kindern mit einer Beeinträchtigung eine Rolle. Mit dem neuen Projekt, gerade für junge Menschen mit einer Beeinträchtigung möchten wir unsere Angebote öffnen um Chancengleichheit zu fördern.

Ob Kindergarten, Schule, Ferien- oder Familienaktion, aus der Vielzahl von unseren vorhandenen Wasserthemen können Module speziell für Ihre Gruppe ausgearbeitet und umgesetzt werden.

Artenvielfalt im und am Wasser, Wasser als Naturelement in all seinen Qualitäten und Eigenschaften (experimentell, spiel- und umweltpädagogisch, emotional) erlebbar machen. Erforschen des Ökosystem Wasser, Bedeutung des Wasserkreislaufes, Wasser und Klima, Symbolkraft des Wassers nutzen, für kreative Aktivitäten, und, und, und...

Dieses Projekt hat seinen Schwerpunkt in dem außerschulischen Lernort Arche Noah, wir sind allerdings auch in der Lage Ihre Einrichtung zu besuchen. Sprechen Sie mit uns, wir finden bestimmt eine entsprechende Aktion für Sie.


Projekt: Arche Mobil

Ab dem 01.03.2013 wird unser neues Programm Arche MOBIL an Schulen starten. Dieses Programm entspricht den Erfahrungen der zurückliegenden Projekte „Das Grüne Klassenzimmer auf der Landesgartenschau in Hemer 2010“ und „Klimaschutz und Wasser in den Jahren 2011 bis 2012. Aufbauend auf die vielfältigen Erfahrungen dieser Projekte sehen wir die Chance, unsere Ideen in einem neuen Projekt umzusetzen.

Dieses neue Projekt wird von der Stiftung Umwelt und Entwicklung unterstützt. Die Ziele von diesem Projekt sehen Sie untern aufgeführt. Haben Sie Interesse? Melden Sie sich bei uns (Tel. 02373 / 9170492 oder unter post@arche-menden.de) .

Pädagogische und ökologische Erkenntnisse zeigen die Wichtigkeit naturnaher Siedlungs-gestaltung: Ein natürliches Umfeld leistet einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Ökologisch ausgerichtete, reich strukturierte, dynamische Schul-umgebungen erhöhen die biologische Vielfalt markant und ermöglichen den Erwerb von naturbezogenen Primärerfahrungen. Wenige Schulen besitzen den idealen Pausenplatz. Der Weg dazu ist ein Prozess, in den auch die Schülerinnen und Schüler einbezogen werden müssen. Sie erleben die Umgebung direkt und können entsprechend begleitet auch wertvolle Beiträge zur Reflexion, Planung und Umsetzung leisten.

Zu dem Prozess, die Schulumgebung erlebbar machen, sollen pädagogische Materialien weiterentwickelt werden. Die Themen werden als Beitrag zum Fach Sachunterricht von den Schulen und den offenen Ganztagsschulen mit uns gemeinsam entwickelt.

Ein wichtiger Bestandteil des Projektes soll sein, Bildungsmaterialien, die in Nordrhein-Westfalen angeboten werden, effektiv in den Unterricht mit einzubauen.


Der außerschulische Lernort Arche Noah ist sehr daran interessiert, die Resolution für nachhaltige Entwicklung zu verbreiten. Auch wir haben diese Probleme, die in der Resolution aufgeführt sind. Daher unterstützen wir dieses Schreiben und hoffen auf ein positives Weiterkommen.
Ihr Arche Noah-Team