Klimaschutz - jetzt handeln

Klimaschutzprogramm  „Klimaschutz jetzt handeln“

Klimaschutz lebt von den Menschen, die ihn praktizieren. Aufgerufen sind alle, die sich für klimafreundliche Lebensmittel, innovative Wirtschaftsformen und einen Ressourcen schonenden Umgang mit unserer Umwelt einsetzen.

Mehr denn je ist die Initiative von der Basis gefragt. Dabei ist die benötigte Bildung für Klimaschutz ganz im Sinne der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE).

In der von der Arche Noah aufgelegten Klimakampagne haben wir Programme für Kindergärten, Grundschule und Sekundarstufe 1 entwickelt und z.T. von anderen Partnern übernommen.

Diese lehrplanorientierten Programme bieten Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit, Themen des Sachunterrichts an lebensnahen Beispielen zu vertiefen. Alle Schulen sind aufgerufen sich an dieser Kampagne zu beteiligen.

1.  Projektbeschreibung

Zu Beginn des Jahres 2011 fanden die ersten Kurse auf der Basis von Energie und Klimaschutz statt. Innerhalb dieser Programme werden den Kindern klimafreundliche Handlungs-alternativen und Wissen um den Klimawandel und regenerative Energien spielerisch näher gebracht. Es werden z.B. Fingerwärmer gebaut, die als Energiequelle ausschließlich die Kraft der Sonne nutzen, ebenso wie die Legoautos. Mit Muskelkraft wird auf dem Energiefahrrad Wasser erwärmt oder Lampen zum Leuchten gebracht. Diese Kurse fanden während des gesamten Jahres statt und wurden immer wieder weiterentwickelt und durch neue Materialien ergänzt, wie beispielsweise Klimawürfel und Solarkocher, auf dem die Kinder Popcorn zubereiten können. Regelmäßig wurden die nötigen Verbrauchsmaterialien für die Bau- und Bastelsätze der Kinder vorbereitet.

Zu den Schulen und Kindergärten trafen sich die Energiekids der Arche Noah, um zu verschiedenen Themen des Klimaschutzes zu arbeiten. So erfuhren sie beispielsweise die Auswirkungen des Klimawandels durch die Abenteuer von Prima und Klima, den Pinguinen und erarbeiteten Klimaretter-Tipps. Die Kinder lernen  fossile und regenerative Energie-quellen mit ihren Vor- und Nachteilen kennen und erarbeiteten Möglichkeiten, in ihrem Umfeld zu Haus und in der Schule, dem Klima zu helfen und die Natur zu schützen.

Einige neue Programme wurden erarbeitet: „Klimaretter“, „Klimafreundlich genießen“, „Einen Sonnenschirm für den Eisbären“ und „Energie, was ist das?“ Zu diesen Programmen wurden Arbeitskarten, Stationsläufe, Stellwände, Experimente und Spiele z.B. zur Stromproduktion angefertigt.

3. Erfolge

Die größten Erfolge mit unserm Projekt ist die Zusammenarbeit mit den Kindergärten und Schulen. Durch unsere intensive Netzwerkbildung konnten wir bei Veranstaltungen mit den Stadtwerken Menden und dem Märkischen Kreis unser Klimaschutzprojekt umsetzen.

In zwei Jahren konnten wir 292 Kurse mit 6100 Schüler/innen durchführen.

Den RWE-Klimaschutzpreis bekamen wir für Energieeinsparung und Maßnahmen zur CO2 -Reduzierung, wie auch für unsere Klimaschutz- und Energieprogramme verliehen.

4. Erfahrungen

Seit Ende April 2011 ist unser kleiner, aber sehr informativ ausgestatteter Energieraum fertiggestellt. Hier können verschiedenste Experimente zum Thema: Energie, erneuerbare Energien, Klimawandel und CO2 durchgeführt werden. Im Dezember 2012 wurde der Energieraum zu einem Forscherraum erweitert. Dies wurde von der NRW-Stiftung unterstützt.

Sehr interessiert an den Klimaschutz-Programmen zeigten sich Kindergärten und Schulen. Nach dem wir Lehrerfortbildungen angeboten hatten, entwickelten sich auch zahlreiche Projektwochen zu diesem Thema.

Mittlerweile werden viele Projektwochen ausgearbeitet und auch umgesetzt.

5. Übertragbarkeit

Das Projekt „Klimaschutz jetzt handeln“ lässt sich generell überall umsetzen.

Mit der Umsetzung der Bildung für nachhaltige Entwicklung, guter Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen kann zum Thema Klimaschutz und Energie viel bewegt werden.

6. Benötigte Materialien

entwickelte Programme
Klimaschutz-Kiste
Lego
Energiefahrrad
Klimaschutzwürfel
weiteres Zubehör: Solarspiegel, Elektroschaltungen, Lampen, Kabel, solares Basteln, Energieplatten
Netzwerkarbeit
BNE